Mit Erasmus ins Ausland

Ein Überblick über die wichtigsten Informationen zur Bewerbung um ein Erasmus-Stipendium

Was braucht man, wenn man im Rahmen des Erasmus-Programms im Ausland studieren möchte? Zuerst Mut, daranzugehen. Außerdem sind alle wichtigen Informationen im Internet zu finden.  Um den ganzen Bewerbungprozess schnell zu überblicken und damit eventuell Mut und Spaß zu bekommen, am Erasmusprogramm teilzunehmen, könnt ihr hier eine kleine Zusammenfassung über die wichtigsten Informationen lesen.

  • Kriterien zur Bewerbung
    Man muss die ungarische Staatsbürgerschaft oder eine Aufenthaltsgenehmigung besitzen, es muss ein studentisches Rechtsverhältnis bestehen und natürlich gute Sprachkenntnisse haben.
  • Wohin?
    Unser Institut bietet insgesamt 30 Plätze für Studierende. Wählbare Städte sind: Berlin, Göttingen, Heidelberg, Kassel, Köln und Regensburg in Deutschland, Poznań und Rzeszów in Polen.
  • Wie lange?
    Minimal 3 Monate oder ein Semester, maximal ein ganzes Jahr.
  • Höhe des Stipendiums:
    450/470 Euro + 6000/12.000 HUF monatlich, abhängig von dem gewählten Land.
  • Benötigte Dokumente zur Bewerbung:
    Motivationsbrief, Lebenslauf, Nachweis über die schon abgelegten Kurse und ein ausgefülltes Bewerbungsformular (Frist der Einreichung: Februar bzw. September)
  • Weitere Schritte nach einer erfolgreichen Bewerbung:
    Online-Registrierung an der NMI (Nemzetközi Mobilitási Iroda) (Frist:März bzw. Oktober), Absendung des Anmeldeformulars an die ausländische Universität, Unterschreiben des Studienvertrags (Frist: abhängig von der gewählten Universität, Mai/Juli bzw. März)
  • Letzter Schritt:
    organisatorische Aufgaben vor der Ausreise nach Erhalt der Empfangsbestätigung vom Gastinstitut

Weitere Informationen (zum Beispiel die genauen Fristen und Anforderungen) sind auf der Seite der NMI und unseres Instituts erreichbar:
Erasmus
arts.u-szeged.hu/german/
und auf Facebook: facebook.com/germanistikszeged

Der Erasmus-Koordinator an unserem Institut ist Dr. Tamás Kispál, der euch gern weiterhilft: kispal@lit.u-szeged.hu

Über Erfahrungen und Erlebnisse der ErasmusstudentInnen könnt ihr hier lesen:

Berlin:
Studiosi Berlin
Studiosi Germanistik
Journalisten Abenteuer
Journalisten Kustos

Göttingen:

Impressionen aus Göttingen, der Stadt von Gänseliesel
Studiosi Wir haben einen Schlüssel aus Göttingen

Kassel:

Studiosi Neue Chance mit Erasmus
Studiosi Meine „Erasmus-Stadt”, Kassel
Studiosi Ein Auslandssemester mit Erasmus
Studiosi Stipendium mit Erasmus

Regensburg:

Interview mit der Erasmus-Stipendiatin Tímea Csir
Studium in Regensburg mit Erasmus Meine „Erasmus-Stadt”, Regensburg
Studium und Freizeit in Regensburg
Das ist uns nicht Wurscht – wir haben Regensburg gewählt
2008/2009 Erasmus-Austauschprogramm in Regensburg
Mit einem ERASMUS-Stipendium in Regensburg
Impressionen aus Regensburg

Wie ihr in den früheren Berichten lesen könnt, lohnt es sich, am Erasmusprogramm teilzunehmen. Wir hoffen, mit dieser Zusammenfassung allen Interessierten eine kleine Hilfe geboten zu haben.

/Orsolya Jenet/

E-learning verbreitet sich

Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten für den Unterricht: Skype, Facebook, Twitter, Second Life können auf ihre eigene Weise das Sprachlernen fördern. hajnalka beckHajnalka Beck, Dozentin an der Universität Göttingen, zertifizierte live-online Sprachtrainerin und Entwicklerin des learning management Systems Lingvico, hatte im April im „SZAB székház“ über diese Möglichkeiten einen Vortrag gehalten.

Im vorigen Semester berichteten wir schon darüber, wie Second Life unter Hajnalka Becks Händen zu einem fantasievollen und praktischen Mittel zum Unterricht wird. In diesem Semester konnten die Interessierten ihre Methode und Erfahrungen von ihr selbst im Rahmen eines spannenden Vortrags hören. Sie sprach darüber, wie die Möglichkeiten der Online-Welt im Sprachunterricht genutzt werden können, und betonte, dass es wichtig ist, wie diese Unterrichtsmethoden benutzt werden. Sie präsentierte auch das learning management System Lingvico, das sie speziell für Sprachunterricht entwickelte.

takács doraUnter den Zuhörern war auch Dóra Takács, eine unserer Kommilitoninnen. Wir fragten sie über ihre Eindrücke von dem Vortrag und über ihre Meinungen zum Thema E-learning.

  • Warum hast du dich entscheiden, an diesem Vortrag teilzunehmen?

Sowohl als Studentin als auch als zukünftige Lehrerin halte ich es für unerlässlich, die neuesten technischen Möglichkeiten kennen zu lernen. Dieser Vortrag hat eben dazu beigetragen, einen Überblick über dieses Gebiet zu gewinnen.

  • Welcher Teil des Vortrags hat dir am besten gefallen?

Am besten hat mir der Teil gefallen, in dem sie über die sozialen Netzwerke im Internet (wie Facebook oder Twitter) bzw. über Skype als mögliche Mittel zum ELearning gesprochen hat, weil ich die schon gekannt habe und jetzt wurden sie von einer anderen Seite gezeigt.

  • Wie hat dir der Vortrag insgesamt gefallen?

Der Vortrag war wirklich interessant, da er für jeden etwas zu sagen hatte. Sie hat so viele neue Methoden in dem Bereich des heute immer wieder diskutierten e-Learnings präsentiert, die mit der Zeit auch die Welt des Unterrichts ganz umformen können.

  • Was waren die Rückmeldungen des Publikums?

Die Rückmeldungen haben mir gezeigt, wie die DozentInnen, die nicht in der Welt der heutigen Technik aufgewachsen sind, zur Frage des elektronischen Unterrichts stehen. Jedenfalls positiv, die Bewältigung der Anfangsschwierigkeiten scheint aber ziemlich schwer zu sein.

  • Würdest du gern an einem Online-Kurs teilnehmen?

Ich kann mir kaum vorstellen, wie es wäre, an einem Online-Kurs teilzunehmen. Ich denke, dass die persönlichen Kontakte zu den anderen Kursteilnehmer_innen und zum Dozenten oder zur Dozentin unerlässlich sind. Aus diesem Grund würde ich nicht so gern an einem Online-Kurs teilnehmen.

  • Kannst du dir vorstellen, dass einer von deinen gegenwärtigen Kursen online gehalten wird?

Ich glaube Sprachübungskurse könnten auch online gehalten werden, weil bei denen der Schwerpunkt grundsätzlich auf der mündlichen Kommunikation liegt bzw. schriftliche Arbeiten auch online eingereicht werden könnten.

Wir können jetzt noch nicht sagen, ob und wann unsere Kurse online stattfinden werden, aber bis dahin könnt ihr auf Hajnalka Becks Seite onlinenyelvoktatas.blog.hu die neuesten Informationen über E-Learning verfolgen.

/ Orsolya Jenet /