Nationalsozialismus heute: Alles Schnee von gestern?

Der Nationalsozialismus – eine Ideologie, geprägt von Wahnsinn, Gewalt und Hass. Der Begriff Nationalsozialismus bedarf wohl keiner Erläuterung, denn der gebildete Mensch ist sich über seine Geschichte und Auswirkungen im Klaren. Seinen tragischen Höhepunkt erreichte er in einem Land, das bis heute versucht, ihm endgültig den Garaus zu machen. Zwar hat die NS-Ideologie mit dem zweiten Weltkrieg eine schwere Niederlage erlitten, dennoch hat sie bis heute überlebt. Das zeigen zahlreiche Bewegungen wie die Terrorzelle NSU (Nationalsozialistischer Untergrund), die durch die Morde an Menschen mit ausländischen Wurzeln in den vergangenen Jahren beweist, wie präsent die nationalsozialistische Denkweise in Deutschland, unter Einigen, weiterhin ist. Eine andere Organisation, die NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschland) versucht den politischen Weg zu gehen. Es ist nicht allein der Name, der an das Regime der NSDAP erinnert.article-0-0033888A00000258-946_468x325

Die NPD wurde bereits 1964 gegründet und galt schon von Beginn an, durch ihre ähnlichen Ansichten und Auffassung mit der NSDAP, als eine sehr umstrittene Partei. Zahlreiche Versuche sie verbieten zu lassen sind bis jetzt gescheitert. Ein neuer Versuch wurde am 3.12.2013 gestartet. Man reichte einen 270 Seiten langen Verbotsantrag beim Bundesverfassungsgericht ein, in dem für die NPD belastende Zitate wie diese zu finden sind: „Angehörige anderer Rassen bleiben (…) körperlich, geistig und seelisch immer Fremdkörper, egal wie lange sie in Deutschland leben“.

Ist aber ein Verbot überhaupt zwingend notwendig und was könnte es bringen? Wie gefährlich kann eine Partei überhaupt sein, die bei der letzten Bundestagswahl gerade einmal auf 1,3% der Wählerstimmen kam?

In der Poltik mag die NPD zwar bundesweit eine untergeordnete Rolle spielen, aber im Hinblick auf ihre Anhängerschaft darf sie keinesfalls unterschätzt werden. Auch wenn sie sich klar von gewaltbereiten rechtsradikalen Gruppierungen wie der NSU abgrenzen will, ist sie dennoch ein Sammelbecken für Neonazis. Wenn man bedenkt, dass schon die Funktionäre der Partei mehrfach vorbestrafte Straftäter sind, kann man sich vorstellen, wie viel Dreck das „Fußvolk“ am Stecken hat. Körperverletztung, Waffenbesitz oder Volksverhetzung sind die häufigsten Straftaten. Ein Verbot der Partei hätte wohl kaum zur Folge, dass sich die Verbrechen in Luft auflösen und keine weiteren mehr folgen, aber es wäre mit Sicherheit der erste Schritt in die richtige Richtung.

Der zweite Schritt, den es zu machen gilt, ist, den Zuwachs durch neue Mitglieder zu unterbinden. Solange die Neonaziszene immer weiter neue Sympathisanten findet, bleibt sie bestehen. Aber wie kann man verhindern, dass sich Menschen dieser Gruppierung anschließen?

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Aufgrund der Vorgehensweise der Neonazis erweist sich dies als schwierig. Der größte Teil schließt sich bereits in der Jugend der Neonaziszene an. Mit moralisch abstoßenden Mitteln werden Jugendliche „rekrutiert“ und wie mit einer Gerhirnwäsche zum gewaltbereiten, ausländerfeindlichen Neonazi abgerichtet. Wie einfach Jugendliche für Zwecke wie diese zu gewinnen sind, zeigt der Film „Die Welle“, der auf einer wahren Begebenheit basiert, eindrucksvoll. Von ihrem (An)führer wird ihnen Disziplin, Kameradschaft und Feindseeligkeit gegenüber Andersdenkenden beigebracht und Gewaltbereitschaft entfesselt. Sie selbst merken gar nicht, dass sie eine totale Persönlichkeitsveränderung durchleben.

Alles beginnt sehr harmlos. Stellen wir uns dazu folgende Situation vor. Ein Jugendlicher wird von einem netten jungen Mann angesprochen, ob er denn Lust hätte, mit seiner Bande abzuhängen. Sie machen natürlich nur „coole“ Sachen, feiern Partys, veranstalten Wochenend-Programme und trinken viel Bier. Wie könnte der ahnungslose Jugendliche zu so einem verlockenden Angebot nein sagen? Und genau das wissen auch die sogenannten Rekrutierer der Neonazis, die auf der Suche nach „Frischfleisch“ sind. Besonders geeignet sind hierfür Jugendliche, die aus einem schwierigen sozialen Umfeld kommen. Die fehlende Zukunftspersektive oder die Suche nach Anerkennung werden von den Rekrutierern schamlos ausgenutzt. Es ist nicht immer der persönliche Kontakt, den sie aufsuchen. Sie versuchen auch über verschiedene Internetplattformen und Chatforen die Jugendlichen zu erreichen.neonazis-missbrauchen-soziale-netzwerke-image_580x325

Natürlich wird den Jugendlichen anfangs nichts über die wahren Absichten verraten. Diese werden ihnen ohne ihr Wissen häppchenweise eingetrichtert. Rechtsradikale Musik und Propaganda-Videos gehören zu den beliebten Mitteln, Jugendliche glauben zu lassen, dass der radikale Weg der richtige ist. Viele merken erst, dass sie die Kontrolle verloren haben, wenn es schon zu spät ist oder sie den Bezug zur Realität völlig verloren haben. Gewaltbereitschaft und Menschenfeindlichkeit bestimmen ihr Leben.

Hat man die Jugendlichen auf ihrer Seite, beginnt die nächste Stufe der „Ausbildung“. Vereine wie die HDJ (Heimattreue Deutsche Jugend, die jedoch seit 2009 offiziell verboten ist) übernehmen diese Aufgabe. Die Parallele der Abkürzung zu HJ (Hitlerjugend) ist hierbei kein Zufall. „Rekrutierte“ Jugendliche werden in Zeltlagern mit Uniformen ausgestattet, es werden Fackelmärsche organisiert, es wird viel rechtsradikale Musik gehört und das wichtigste ist die Möglichkeit für die Anführer, so die Denkweise der Jugendlichen zu beeinflussen.54327393-198x148

Und wer einmal in die Neonaziszene abgleitet, kommt so schnell nicht wieder raus. Vergleichbar ist diese Situation mit Sekten. Durch Einschüchterung wird versucht, die Mitglieder um jeden Preis zu binden, da diese durch ihr Insider-Wissen eine Gefahr für die Machenschaften der Neonazis bedeuten können.

Nicht nur Deutschland ist von dem Aufstreben der rechtsradikalen Gruppierungen betroffen. Frankreich, Griechenland oder auch Schweden haben mit denselben Problemen zu kämpfen. Es ist eine schwierige Aufgabe, diesen Kreislauf zu stoppen. Die Aufklärung der Kinder durch die Eltern, der Schulen oder Jugendschutzgruppen sollte die vorrangigste Initiative sein. Ob das Verbieten einer Partei, die Aufklärung Jugendlicher oder Demonstrationen gegen die Neonaziszene dazu führen, dass man künftig nur noch in Geschichtsbüchern über den Nationalsozialismus liest, bleibt aber leider zu bezweifeln.

Bildquellen:

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/László Janzen/

Wer hat’s erfunden?

Deutschland das Land der Dichter und Denker – und Erfinder. Denke man nur an die vielen revolutionären Erfindungen der vergangenen Jahrhunderte wie das Auto, den Fernseher oder das Telefon, so sieht man gleich, dass Deutschland den Titel als „Das“ Erfinderland völlig zu Recht trägt. Viele Erfindungen lassen sich eindeutig ihrem Erfinder und ihrer Nation zuordnen. Einige interessante Ausnahmen machen diese Zuordnung jedoch aufgrund ihrer Hintergrundgeschichte ziemlich unmöglich.

Die Legende der Glühbirne

Im Jahre 1880 meldete der US-amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison sein Patent für eine alltagsfähige Glühbirne an und wird somit zum Erfinder erklärt. Scheint ziemlich eindeutig zu sein, zumindest für die, die den Namen Heinrich Göbel nicht kennen. Der deutsche Uhrmacher hatte angegeben, bereits 1854 eine Glühbirne, die zum längeren Gebrauch geeignet war, entwickelt zu haben. Er will mit Kohlefäden bereits in den 1850er Jahren Glühbirnen über einen längeren Zeitraum zum Leuchten gebracht haben.  Der Fall landete schließlich mit einem Patentstreit vor Gericht, wobei Göbel aber keine eindeutigen Beweise vorlegen konnte und dessen Klage zurückgewiesen wurde. Heinrich Göbel wird dennoch von vielen, vor allem in Deutschland, als der wahre Erfinder der Glühbirne anerkannt. Die Geschichte Göbels wuchs zu einer Legende heran, da eigentlich zu keinem Zeitpunkt im Raum stand, er sei mit Sicherheit als Erfinder der Glühbirne hervorzubringen.

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Die Zeitreise des Buchdrucks

Der Buchdruck. Wenn man dieses Wort hört, fällt einem sofort der Name Johannes Gutenberg (geboren als Johannes Gensfleisch) ein. Seine Erfindung aus dem 15. Jahrhundert gehört in jeden Lehrplan und in jedes Geschichtsbuch. Dass es den Buchdruck schon Jahrhunderte vor ihm gab, wird meist nicht mal erwähnt oder nur mal am Rande. Tatsächlich war im fernen Asien das Druckverfahren um das 7. Jahrhundert bereits bekannt. Man ritzte spiegelverkehrt Zeichen in Holztafeln, die dann als Druckplatten dienten. Oft spricht man über den modernen Buchdruck, den Gutenberg mit seinen beweglichen Lettern geschaffen hat. Aber auch diese Form des Druckens entwickelte man bereits um die Jahrtausendwende im fernen Osten. Dazu verwendete man zunächst einzelne Druckstempel aus Keramik und später aus Kupfer und Messing. Diese Art des Druckens setzte sich jedoch nie richtig durch.Durchaus verständlich, wenn man bedenkt, dass im Vergleich zu den 26 Buchstaben des lateinischen Alphabeths es mehrere tausend chinesische Schriftzeichen gibt.

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Leonardo und sein Drahtesel

Der Vorläufer des Fahrrads ist die Draisine (siehe Bild A). Erfunden wurde sie von Karl Drais im Jahre 1817. Er verwendete erstmals das Zwei-Rad-Prinzip und entwickelte somit das erste durch Muskelkraft angetriebene einspurige Fortbewegungsmittel. Seine Erfindung wurde dann später mit Pedalen und Kettenantrieb ausgestattet. Bis 1974 stand somit außer Frage, von wem die Idee des Fahrrads stammt. Doch dann tauchte plötzlich eine Zeichung des großen Erfinders Leonardo Da Vinci höchstpersönlich in dessen Codex Atlanticus auf (siehe Bild B). Die Zeichnung stellt ein dem Fahrrad ähnliches Gefährt mit Pedalen, Lenkstange und Kette dar. Jedoch lässt sich die Skizze anhand der geometrischen und physikalischen Fehler, des Zeichenstils und der verschiedenen Farbtöne eindeutig als Fälschung einordnen. So sensationell der Fund auch war, Da Vinci hatte nichts mit dem Fahrrad zu tun.

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Viele Fragen bleiben offen, wenn man sich näher mit Erfindungen befasst. Man stößt immer wieder auf neue Informationen, erfährt mehr über die Vorgeschichte der Erfindung, stellt sich immer neue Fragen.

Jede Erfindung durchläuft mehrere Stationen. Meist sind an denen verschiedene Erfinder beteiligt. Wer ist nun der wahre Erfinder? Derjenige mit der Idee und dem Grundkonzept oder der, der das fertige Produkt geschaffen hat. Beide sind gleichermaßen beteiligt. Ohne den anderen würde es die Erfindung nicht geben. Sei es z.B. der Computer oder das Telefon. Deshalb muss man immer sehr vorichtig mit Fakten über Erfindungen umgehen. Abschließend bleibt zu sagen, dass der Erfindergeist der Deutschen auch bis heute erhalten geblieben ist. In Europa ist Deutschland, wenn es um Patentanmeldungen geht, immer noch auf Platz Nr.1.

Bilderquellen:

http://w.w.w.panoramio.com

http://www.gutenberg.de/china.jpg

http://biblionomicon.blogspot.de/2011/02/eine-kurze-geschichte-des-buchdrucks-2.html

http://www.duden.de/rechtschreibung/Draisine

http://w.w.w.martinsj2.wordpress.com

http://www.seniorbook.de/themen/kategorie/sport-und-freizeit/artikel/5612/ist-leonardo-da-vinci-der-erfinder-des-fahrrades

Beitragsbild: http://w.w.w.rainerunsinn.blogspot.com

/László Janzen/

Comedy Made In Germany

Man sagt den Deutschen nach, sie hätten keinen Humor, aber weit gefehlt! Deutsche lachen gerne und auch sehr gerne über sich selbst. Sehr beliebt sind die sogenannten „Ossi-Witze“ wie: „Wie macht man aus einer Banane einen Kompass? Man legt die Banane auf die Mauer – dort, wo sie abgebissen ist, ist Osten.“ Außerdem beliebt sind Multi-Kulti-Witze. Wer kennt den nicht: „Warum klaut ein Russe in Deutschland zwei Autos? … Weil er auf dem Heimweg durch Polen muss.”In erster Linie aber möchte ich in meinem Artikel über die verschiedenen deutschen Comedy-Sendungen der letzten Jahre und ihre Darsteller berichten und die Neugierde wecken, diese auch anzuschauen.

Stand-Up Comedy

Die wohl älteste Form der Belustigung von Menschen ist die sogenannte Stand-Up Comedy. Ein Comedian bzw. Komiker präsentiert auf einer Bühne, zumeist ohne jegliche Hilfsmittel, eine Geschichte mit Witzen, dem Tagesgeschehen oder Alltagserfahrungen.

Der wohl bekannteste Repräsentant heutzutage ist Mario Barth, der auch mal ein ganzes Fussballstadion bei seinen Auftritten mit Zuschauern füllt. Eine Senkrechtstarterin, die vor zwei Jahren ihren Durchbruch schaffte, ist Cindy aus Marzahn (geb. Ilka Bessin). Allein ihr schrilles Aussehen und extravagantes Auftreten bringen einen zum Lachen. Sie selber kommt aus dem Osten und greift dieses Thema sehr gerne in ihren Bühnenstücken auf. Ein Auftritt dauert gut und gerne mal über eine Stunde. Wer aber lieber abwechslungsreiche Stand-Up Comedy mit kurzen 10minütigen Auftritten bevorzugt, der kommt mit dem  Quatsch-Comedy-Club, moderiert von Thomas Hermanns, völlig auf seine Kosten. Wobei es zurzeit leider nur Wiederholungen im Fernsehen zu sehen gibt.

Satire

Ein bisschen Satire darf, wie auch überall auf der Welt, in der Comedy nicht fehlen. Meister der Verspottung ist mit Sicherheit Oliver Kalkofe mit seiner Sendung Kalkofes Mattscheibe. Seit über einem Jahrzehnt zieht er über Sendungen, Moderatoren und Schauspieler in einer unvergleichlichen Weise her. Er beherrscht die Kunst der Parodie auf höchstem Niveau. Sei es Tele-Shopping, eine Werbung oder ganz normale Nachrichten. Sie alle werden auf die lustigste Weise durch den Schmutz gezogen und das nicht ohne Grund! Kalkofes Mattscheibe ist einfach ein Muss für jeden Satire-Liebhaber.

Eine weitere erfolgreiche Sendung ist Switch bzw. die neue Staffel Switch Reloaded. Eine  Gruppe aus Comedians nehmen sich zumeist Serien als Beispiel und parodieren diese. Die bekanntesten Darsteller unter ihnen sind Peter Nottmeier, Michael Kessler und Bernhard Hoecker.

Late Night Shows

Wie der Name schon sagt, werden diese Sendungen erst spät nachts ausgestrahlt, was daran liegt, dass das Zielpublikum eher die Erwachsenen sind. Late Night Shows haben fast immer den selben Aufbau. Zu Beginn macht der Moderator einige lustige Bemerkungen zum aktuellen Geschehen, danach kommt ein Gast, mit dem eine Art Interview geführt wird, und zum Schluss gibt es nochmal ein paar Späße für das Publikum. Die bekannteste Late Night Show, die schon seit über 14 Jahren ausgestrahlt wird, ist TV Total. Der Begründer und Moderator Stefan Raab ist nicht nur Comedian. Er ist Musik-Produzent, Sänger und Entertainer. Er hat einen sehr hohen Bekanntheitsgrad und das nicht nur in Deutschland. Promis wie Kylie Minogue oder 50 Cent sind keine Seltenheit in seinen Sendungen. Dennoch gibt es viele, die ihn wegen seiner provozierenden Art und Äußerungen nicht ausstehen können. Ein Urgestein der Late Night Comedy ist auch Harald Schmidt. Die Harald Schmidt Show ist auch deutschlandweit bekannt.

Sketch-Serien

Eine Folge einer Sketch-Serie besteht aus vielen kleinen Kurzfilmen. Meist haben die Serien eine feste Schauspielerbesetzung, aber es kommen auch manchmal Gastauftritte vor. Sketch-Serien werden in Staffeln gedreht. Deshalb kommt es vor, dass manche von ihnen eine Zwischenpause von einigen Monaten oder gar einem Jahr einlegen. Die Sketch-Serien, die in den vergangenen Jahren diesen Stil geprägt haben, sind unter anderem Sechserpack, Ladykracher oder Mensch Markus.

Sechserpack hat, wie man schon aus dem Namen schlussfolgern kann, sechs feste Darsteller, die in jeder Episode ein anderes Thema aufgreifen. Sei es Urlaub, Liebe oder Geld. Alle Sketche drehen sich um das aktuelle Thema mit einigen Sketchen, in denen es widerkehrende Figuren gibt. In der Serie Ladykracher spielt in jedem Sketch Anke Engelke die Hauptfigur, die außerdem auch eine anerkannte Schauspielerin und Synchronsprecherin ist. Markus Maria Profitlich ist der Hauptdarsteller von Mensch Markus. Im Unterschied zu den ersten beiden gibt es bei ihm, außer Kurzfilmen, auch einige Bühnenauftritte zu sehen.

Es gibt noch zahlreiche Genres und Comedians, die auf jeden Fall genannt werden müssen, weil sie die Deutsche Comedy der letzten Jahre mitgeprägt haben. So z.B. Schillerstraße, von der es aber momentan keine neuen Episoden gibt. Bei diesem Format geht es hauptsächlich um Improvisation. Mehrere bekannte Comedians werden live Anweisungen ins Ohr geflüstert und diese gilt es so witzig wie möglich umzusetzen.  Genial daneben ist eine Art Ratespiel mit Moderator Hugo Egon Balder, der verschiedene absurde Fragen von Zuschauern einem Team aus fünf Comedians stellt. Was auf keinen Fall fehlen darf, wenn man über Deutsche Comedy berichtet, ist die Serie Stromberg mit Christoph Maria Herbst als Hauptfigur. Die Serie erhielt mehrmals den Deutschen Comedypreis, den Deutschen Fernsehpreis und auch den Grimme-Preis.

Die Deutsche Comedy ist so vielseitig, dass wir, egal welche Stilrichtung wir auch bevorzugen, mit Sicherheit zum Lachen gebracht werden.

/László Janzen/