Erasmus+ in Deutschland – SchülerInnen der Kőrösy-Schule von Szeged nach Kiel

Projektnummer: 2017-1-HU01-KA102-035685

Vom 25.02. bis zum 17.03.2018 hatten 10 SchülerInnen der Kőrösy-Schule die Gelegenheit, im Rahmen von Erasmus+ ein Betriebspraktikum in Kiel zu absolvieren. Begleitet wurden Sie von Ihren Lehrerinnen Edit Dékány und Mária Hegedűs. Nach drei Wochen kamen alle um viele neue Erfahrungen reicher nach Szeged zurück. Edit Dékány hat darüber einen Gastbeitrag verfasst.

Die Kőrösy-Schule (Berufsbildungszentrum Szeged Fachoberschule für Wirtschaft József Kőrösy) verfügt seit Langem über zahlreiche internationale Beziehungen. Die Schulleitung und die SprachlehrerInnen bemühen sich, unsere SchülerInnen auch durch Auslandsaufenthalte zum Fremdsprachenlernen zu motivieren. Im Rahmen des Erasmus+-Mobilitätsprojektes haben 10 SchülerInnen unserer Schule (Levente Bagó, Laura Baranyi, Brigitta Horváth, Dávid Illés, Andrej Ivkovic, Laura Katona, Ivett Maróti, Elizabet Miklós, Anna Rácz-Fodor, Lili Újhelyi) vom 25.02. bis zum 17.03.2018 ein dreiwöchiges Praktikum in Deutschland, in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins – Kiel – absolviert. Die PraktikantInnen wurden von der deutschen Projektkoordinatorin Nicole Hegedüs und ihrer Kollegin sowie von zwei ungarischen Lehrerinnen, Edit Dékány und Mária Hegedűs, betreut. Die Projektmanagerin des ungarischen Teams, Edit Jónyer, hat der Gruppe während des Auslandsaufenthaltes einen Monitoring-Besuch in Kiel abgestattet.

Die Zielgruppen des Auslandspraktikums bildeten SchülerInnen in der Berufsausbildungsvorbereitung (11. und 12. Klasse) sowie unsere BerufsfachschülerInnen in den beruflichen Weiterbildungsgängen im Bereich Sachbearbeitung (13. und 14. Klasse). Das Projekt setzte sich zum Ziel, die Fach- und Sprachkompetenzen der PraktikantInnen im RBZ Wirtschaft Kiel (Regionales Berufsbildungszentrum Wirtschaft der Landeshauptstadt Kiel) und seinen Ausbildungsbetrieben zu fördern. Vor dem Auslandsaufenthalt haben die SchülerInnen an Vorbereitungskursen (in Ökonomie, Fachsprache Deutsch, Landeskunde Deutschland und Psychologie) teilgenommen. Unter den Ausbildungsbetrieben gab es in diesem Jahr Versicherungsfirmen, Lebensmittelgroßhändler, eine Computerfirma, ein Kompressorenhersteller, ein Unternehmen für maritime Dienstleistungen, einen Großhandel für Sanitär, Bad, Heizung und Klimatechnik, ein privates Bildungsunternehmen sowie die Industrie- und Handelskammer. Die Auszubildenden haben einen Einblick in die deutsche duale Ausbildung und Unternehmenskultur bzw. ins deutsche Arbeitsumfeld erhalten, und die Charakteristika des deutschen Finanz- und Rechnungswesens kennengelernt. Auch in den Bereichen Geschäftsführung und Informatik haben sie ihre Kenntnisse erweitert. Neben ihren fachlichen und (fach)sprachlichen Kompetenzen haben sie auch ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen weiterentwickelt. An den Wochenenden haben die SchülerInnen landeskundliche Kenntnisse über Kiel und seine Umgebung erworben. Ausflüge nach Hamburg und Lübeck ermöglichten ihnen weitere kulturelle Erlebnisse in Deutschland.

Nach der Rückkehr aus Kiel hatten die PraktikantInnen noch verschiedene Aufgaben im Zusammenhang mit der Verbreitung der Ergebnisse (Arbeitsbericht, Wortlisten, Online-Bericht, Präsentationen, Vorträge im Rahmen der Veranstaltung „Nacht der Berufsausbildung“, Fotoausstellung, Pressearbeit, Interviews, Dissemination in der Schule usw.) zu erledigen.

Sicherlich haben die TeilnehmerInnen des Mobilitätsprojektes viele fachliche und sprachliche Erfahrungen und unvergessliche Erlebnisse in Deutschland gesammelt. Als Abschluss bekamen sie wichtige Dokumente (Europass und Youthpass) über ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen, die sie während des Betriebspraktikums im Ausland erworben haben.

/Edit Dékány/