Herzlich Willkommen …

Autor: Zsófia Sípos

Zeitung: 2012/1

Rubrik: Germanistik

Liebe Erstsemester, ihr habt’s geschafft! Seit einem Semester seid ihr Mitglieder unseres germanistischen Instituts! Hiermit möchten wir euch herzlich willkommen heißen und euch im Folgenden einige Infos und Tipps zu einem erfolgreichen, aber auch erlebnisvollen Studium mitteilen.

Wenn ihr alle Möglichkeiten ausnutzt, werden die drei kurzen Jahre an der Uni zu einem richtigen Erlebnis. Um das zu erreichen, bietet das TIK (Tanulmányi és Információs Központ) eine reiche Auswahl an Fachliteratur, und das Institut organisiert viele interessante Programme, besondere Seminare, Exkursionen nach Österreich und Deutschland und auch vielerlei Stipendien.

Um euch fachlich zu informieren, könnt ihr jeder Zeit das 3. Stockwerk  im TIK besuchen. Im rechten Teil des Raums lassen sich vor allem die grammatischen und linguistischen Fachbücher bzw. Wörterbücher finden. Im linken Teil findet ihr die literarischen Werke, Bücher bezüglich deutscher Landeskunde und Philosophie, aber auch aktuelle Zeitungen aus den deutschsprachigen Ländern. Studierende leiden oft unter Zeitmangel: Es ist möglich, im Online-Katalog der Bibliothek von zu Hause aus zu recherchieren oder die Leihfrist zu verlängern.

Wir möchten euch dazu ermutigen, bei den besonderen Seminaren mitzumachen! Wenn jemand die Welt des Journalismus ausprobieren möchte, kann man sich jedes Semester bei GeMa eintragen. Daneben gibt es Seminare, wie z.B. das Theater- oder Musikseminar, die zwar nicht immer stattfinden, die es sich trotzdem lohnt mitzumachen, wenn sie angeboten werden. Sie machen sehr viel Spaß und sind viel lockerer als obligatorische Fächer.

Wie kann man am besten seine Deutschkenntnisse vertiefen? Z.B. durch Filme. Dafür werden regelmäßig Filmabende organisiert. Im Dezember konnten sich die Interessierten in weihnachtlicher Stimmung einen deutschen Weihnachtskrimi anschauen: „Oh, du tödliche …”

Jedes Jahr gibt es Ausstellungen, Buchpräsentationen und Vorträge von Gastprofessoren und Gastprofessorinnen. Im September konnten wir berühmte Werke des österreichischen Künstlers Hundertwasser im Reök-Palota anschauen,  die Buchpräsentation von Bastian Sick (Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod) war einfach super, aber auch die linguistischen Vorträge von Professor Ulrich Ammon waren sehr spannend. Diese Anlässe bieten einem eine gute Gelegenheit, sowohl seine sprachlichen als auch landeskundlichen Kenntnisse zu erweitern.

Mindestens ein Semester oder eine Sommer-Uni in Deutschland sollten alle Germanistikstudierenden ausprobieren. Man kann ein Stipendium bei Erasmus und/oder beim DAAD beantragen, die einem bei der Organisation helfen, eine unvergessliche Zeit im Zielland zu verbringen. „Knüpft auf jeden Fall Kontakte mit Deutschen!“, empfiehlt euch die ehemalige Germanistikstudentin Eszter Katona. Dafür ist ein Auslandssemester einfach die beste Möglichkeit, aber auch die Verbesserung und Vertiefung der Sprachkompetenz lassen sich am effektivsten im Ausland verwirklichen. Unsere Erasmus-Partnerunis (Heidelberg, Regensburg, Kassel, Berlin, Köln …) warten auf euch ab dem zweiten Studienjahr mit offenen Armen. Kürzere Aufenthalte wie z.B. eine Sommer-Uni sind mit dem DAAD möglich, wobei ihr euch in eine deutsche Stadt eurer Wahl bewerben könnt.

Um das „was – wo – wann“ bezüglich der Programme zu erfahren: Haltet die Augen offen! Plakate an den Türen und Wänden des germanistischen Instituts informieren euch rechtzeitig über aktuelle Veranstaltungen! Bei Stipendien  ist es besonders wichtig auf die Bewerbungstermine zu achten, da bitte eventuell nachfragen.

Bei wem? Erasmus Koordinator: Dr. Tamás Kispál, DAAD-Lektorin: Dorothea Böhme

Wir hoffen, dass ihr schon jetzt mit eurer Wahl der Germanistik zufrieden seid, und wir möchten euch ermutigen:

Nutzt die Gelegenheit und diese kurze Zeit für eure Entwicklung!

/Zsófia Sípos, Anita Erdély/