ALLES GUTE, GEMA!

Zeitung: 2011/2

Rubrik: Germanistik

Der 22. September 2011 war ein besonderer Tag im Leben des GeMa, weil das Magazin seinen 10. Geburtstag feierte. Im Laufe der Jahre schrieben viele Studierende zahlreiche bunte Artikel für das Magazin.

Schon einige Wochen vor dem geplanten Jubiläumsfest herrschte große Aufregung, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machten sich viele Sorgen um die Einzelheiten. Dann kam endlich der große Tag. Bereits um 13.30 Uhr versammelten sich die Festteilnehmerinnen und -teilnehmer vor dem Hauptgebäude der Universität. Im Auditorium war schon alles für den Beginn fertig. Die Gäste konnten ihre Plätze einnehmen. Einige Minuten nach 14 Uhr begann die feierliche Eröffnung.

Dr. Tamás Kispál, der bisherige Chefredakteur hielt die Eröffnungsrede, in der er über eigene und über gemeinsame Erlebnisse beim Redigieren des GeMa berichtete. Danach übergab er das Wort Dr. Tamás Forgács, Stellvertreter des Dekans. Von ihm konnten die Anwesenden erfahren, dass in den 10 Jahren 80 Interviews für das Magazin angefertigt wurden. Außerdem widmete er den ausländischen Leserinnen und Lesern des Magazins einige Worte. Das GeMa steht allen Interessierten in einer Onlineversion kostenlos zur Verfügung.

Nach diesen wichtigen Informationen konnten die Gäste vom Institutsleiter Dr. habil. Géza Horváth erfahren, dass seit dem Entstehen des GeMa etwa 200 Studierende Artikel in der studentischen Zeitschrift publiziert haben, und wie wichtig und erfreulich es sei, am Redigieren teilzunehmen sowie die zusammen verbrachte Zeit zu genießen.

Nun ergriff Prof. emer. Dr. Árpád Bernáth, der Initiator des Magazins das Wort. Auch er begrüßte das GeMa und sprach unter anderem über das Ziel der Gründung: Im GeMa wird vorwiegend über die Geschichte und über wichtige Ereignisse des Instituts für Germanistik an der Universitat Szeged geschrieben. Ferner bietet die Mitarbeit am Magazin denjenigen Studierenden, die sich für Journalistik interessieren, eine Chance, sich in dieser Richtung zielstrebig zu entwickeln. Sie können aus ihrer eigenen Sicht über das Fach Germanistik und über die Ereignisse im universitären Leben schreiben. Das Magazin hat die Aufgabe, die deutsche Sprache und die Germanistik im Kreise der Schülerinnen und Schüler und weiterer Interessierten zu popularisieren, kurzum als eine Werbung für unser Fach dienen.

Danach hielt Dr. Sabine Dengscherz, Journalistin und Dozentin an der Uni Wien, einen Vortrag über die Regeln der Journalistik und über das journalistische Schreiben. Der Vortrag war sehr spannend, weil die Referentin viel Neues über verschiedene Kommunikationssituationen und –mittel berichtete.

Der nächste Referent war Marcel Hoyer, ehemaliger Redakteur der studentischen Zeitschrift UnAuf der Humboldt-Universität.

Er sprach aus persönlicher Erfahrung und der Sicht eines studentischen Redakteurs über allgemeine Bausteine einer solchen.

Zeitschrift und über auftauchende Problembereiche und deren Lösungsmöglichkeiten. Die Pause verlief in einer sehr familiären Atmosphäre.

Nach der Pause begann die Verabschiedung von Herrn Dr. Kispál. Vor allem ging es hier um die schönsten Erinnerungen der vergangenen 10 Jahre. Danach folgte die Begrüßung der neuen Chefredakteurinnen Dr. Tünde Katona sowie Dorothea Böhme und die Vorstellung des neuen Redaktionsteams. Nach dem Festteil fand im zweiten Stockwerk des Hauptgebäudes unserer Universität eine Fotoausstellung über Entstehung und Entwicklung des GeMa statt. Die Gäste schauten sich Fotos von Studienreisen, Redaktionssitzungen, Workshops und Partys an. Man konnte auch Anikó Mészáros und András Horváth, Mitglieder der früheren studentischen Redaktion, kennen lernen. Während Anikó über ihre Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Redigieren des Magazins sprach,  wurde ein Film aus dem Jahre 2005 über das GeMa projiziert.

Anschließend teilten weitere frühere Redakteurinnen und Redakteure des Magazins noch einiges über ihre persönlichen Erfahrungen mit. Als Überraschung wartete das Organisations-Team schließlich mit einer GeMa-Torte auf.

Hiermit möchten wir uns bei den Organisatorinnen und Organisatoren des GeMa-Festes für ihre Arbeit und für die schöne GeMa-Ausstellung ganz herzlich bedanken.

Für die kommenden Jahre wünschen wir dem neuen Redaktionsteam viel Glück und Erfolg!

/Ádám Biczó, Ádám Forgács, Beáta Hegedűs/